24. Februar | 18:00
Hauptplatz Graz

Am 24. Februar 2022 wurde die seit 2014 andauernde russische Aggression gegen die Ukraine zu einer umfassenden Invasion. Russische Truppen überschritten die Grenze, und am Morgen wurden Raketen auf zivile Städte, darunter Kyjiw, abgefeuert. Millionen Menschen mussten ihre Häuser verlassen, Hunderttausende nahmen die Waffen zur Verteidigung des Landes auf
In den Jahren des Krieges hat die Welt gesehen, was der sogenannte „russkij mir“ bedeutet: ermordete Zivilist:innen und dem Erdboden gleichgemachte Städte.
Die Welt hat aber auch die Ukraine gesehen – ein Land, in dem Menschen sich in der Verteidigung von Würde und Freiheit zusammenschließen.
Der Krieg dauert an. Heute erlebt die Ukraine einen gezielten Energie-Terror: Russland greift systematisch die zivile Infrastruktur an. In Kyjiw, Charkiw und vielen anderen Städten müssen Menschen bei Temperaturen von bis zu –20 °C ohne Strom und Heizung überleben.
Die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft hat der Ukraine geholfen standzuhalten – doch sie darf nicht nachlassen.
Denn dies ist nicht nur ein Krieg gegen die Ukraine. Es ist Russlands Krieg gegen Freiheit, Demokratie und die Sicherheit von ganz Europa.
Solidarität bedeutet heute nicht nur Worte, sondern Handeln.
Da sein. Sichtbar sein. Zusammenstehen.

Redner:innen:

Honorarkonsul der Ukraine in der Steiermark Mag. Friedrich Möstl

Prof. Olena Kharytonova, Nationale Jaroslaw-Mudryj-Rechtsuniversität Charkiw, GREVIO member.

Dr. Habil. Svitlana Andreichenko, Professor in International Law, Head of the Department of International law and Comparative law, International Humanitarian University (Odesa, Ukraine)

Bohdan Karpliak, Pfarrer der Griechisch-Katholischen Kirche Graz

Musikalische Umarmung: Marianna Tysevych, Vitaly Sen


24. Februar | 18:00
Hauptplatz Graz

Kommt mit Fahnen, Plakaten und offenen Herzen.